Zutaten
Method
- Zuerst die Zwiebel schälen und in feine, fast durchsichtige Würfel schneiden. Der Knoblauch wird gepresst, bis eine duftende Paste entsteht – der Geruch verrät dir schon, wie aromatisch die Bällchen werden.
- In einer großen Schüssel das Hackfleisch mit Zwiebel, Knoblauch, Ei, Semmelbröseln und Milch vermengen. Die Gewürze – Salz, Pfeffer, Paprika und Oregano – gleichmäßig darüberstreuen. Jetzt mit sauberen Händen alles gut durchkneten, bis eine gleichmäßige, leicht klebrige Masse entsteht. Die Konsistenz sollte geschmeidig sein, nicht zu trocken.
- Die Masse für 5 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit quellen die Semmelbrösel auf und binden die Flüssigkeit – die Mischung wird fester und lässt sich besser formen.
- Mit angefeuchteten Händen etwa 20 gleich große Bällchen formen, jede etwa walnussgroß. Die Oberfläche sollte glatt sein, ohne Risse – wenn du Risse siehst, drückst du die Bällchen noch einmal fester zusammen.
- Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Öl ist bereit, wenn ein hölzerner Löffelstiel hineingetaucht kleine Bläschen bildet – das Öl zischt leise.
- Die Hackbällchen vorsichtig in die Pfanne geben, aber nicht zu viele auf einmal – sie sollten sich nicht berühren. Bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten braten, dabei gelegentlich wenden. Die Bällchen werden rundherum goldbraun und eine leichte Kruste bildet sich. Du hörst ein angenehmes Brutzeln, und der Duft von gebratenem Fleisch und Gewürzen erfüllt die Küche.
- Wenn die Bällchen außen knusprig und innen durchgegart sind (die Kerntemperatur sollte 70 °C betragen), nimmst du sie aus der Pfanne. Lege sie kurz auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett aufzusaugen – das Papier wird leicht durchsichtig, aber die Bällchen bleiben saftig.
Notizen
Die Hackbällchen schmecken besonders gut mit Kartoffelpüree, Reis oder einem frischen Salat. Für eine vegetarische Variante kann das Rinderhack durch pflanzliches Hack ersetzt werden. Die Kerntemperatur von 70 °C garantiert, dass sie durchgegart sind.
