Zutaten
Method
- Fleisch vorbereiten: Tupfe den Schweinebraten mit Küchenpapier trocken. Das ist entscheidend – feuchtes Fleisch brät nicht richtig an. Reibe es rundherum mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver ein. Du wirst sehen, wie die Gewürze eine dünne, würzige Kruste bilden.
- Gemüse schneiden: Zwiebeln halbieren und in breite Ringe schneiden, Karotten schälen und in grobe Stücke hacken, Lauch in Ringe teilen. Je grober das Gemüse, desto besser hält es der Garzeit stand.
- Pfanne erhitzen: Gib Butterschmalz in eine große Pfanne und erhitze es bei starker Hitze, bis es leicht zu rauchen beginnt. Du erkennst die richtige Temperatur daran, dass ein Holzlöffelstiel ins Fett getaucht sofort Blasen wirft.
- Fleisch scharf anbraten: Lege den Braten mit der Fettseite nach unten in die heiße Pfanne. Höre auf das kräftige Zischen – das ist das Geräusch einer guten Kruste. Brate ihn 4–5 Minuten pro Seite, bis alle Seiten tiefbraun und knusprig sind. Der Duft von geröstetem Fleisch wird dich jetzt schon um den Verstand bringen.
- Gemüse anschwitzen: Nimm das Fleisch aus der Pfanne und stelle es beiseite. Gib die Zwiebeln, Karotten und Lauch in die heiße Pfanne. Rühre sie mit einem Holzlöffel um – du wirst sehen, wie sie den Bratensatz vom Boden lösen. Schwitze das Gemüse 4–5 Minuten an, bis die Zwiebeln glasig sind und die Karotten leicht gebräunt.
- Tomatenmark einrühren: Gib das Tomatenmark dazu und rühre es kräftig unter. Es wird zunächst dunkler und beginnt zu karamellisieren – ein süßlich-herzhafter Duft steigt auf. Lass es 1 Minute mitbraten.
- Soße aufgießen und würzen: Gieße die Brühe an und lösche den Bratensatz gründlich mit einem Holzlöffel vom Pfannenboden. Füge Thymian und Lorbeerblätter hinzu. Jetzt sollte die Flüssigkeit leise köcheln – kleine Blasen steigen auf, aber es brodelt nicht wild.
- Fleisch zurückgeben und schmoren: Lege den Schweinebraten zurück in die Pfanne – er sollte etwa zur Hälfte in der Flüssigkeit liegen. Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe, setze einen Deckel auf und lasse alles 25–30 Minuten sanft schmoren. Du wirst hören, wie es leise vor sich hin blubbert – das ist das Geräusch von zart werdendem Fleisch.
- Ruhen lassen: Nimm den Deckel ab und prüfe mit einer Gabel, ob das Fleisch weich ist – die Gabel sollte mühelos hineingleiten. Nimm den Braten aus der Pfanne, wickele ihn locker in Alufolie und lasse ihn 5–7 Minuten ruhen. In dieser Zeit verteilen sich die Säfte im Fleisch neu – ein Schritt, den du niemals überspringen solltest.
- Soße verfeinern: Während das Fleisch ruht, rühre die Speisestärke mit dem kalten Wasser glatt und gib sie in die köchelnde Soße. Rühre kräftig, bis die Soße eindickt – sie wird glänzend und samten. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Schneide den Braten in dicke Scheiben – du wirst sehen, wie der Saft austritt, aber das Fleisch innen saftig bleibt.
Notizen
Das Fleisch vor dem Anbraten gut trocken tupfen, damit eine schöne Kruste entsteht. Das Gemüse grob schneiden, damit es beim Schmoren nicht zerfällt. Die Ruhezeit nach dem Garen ist wichtig, damit die Säfte sich verteilen und das Fleisch saftig bleibt. Wer die Soße lieber etwas dünner mag, kann die Speisestärke weglassen.
